Und schon wieder ist das Jahr so gut wie vorbei und mit dem letzten Monat Dezember bricht bereits die Advents- und Weihnachtszeit an. Die Zeit, in der selbst Minimalisten ihre Dekoration aus dem Keller und vom Dachboden holen und Lichterketten und Tannenzweige im Haus verteilen. Und auch wenn eigentlich kein Zimmer sicher ist, vor all den Duftkerzen, Weihnachtsmännern und Porzellanengeln, gibt es doch einen Bereich, der über die Feiertage besonders im Fokus der Aufmerksamkeit steht: Das Esszimmer und damit natürlich der Esstisch. Hier kommt die ganze Familie zusammen und lässt sich drei Tage lang ein Festmahl nach dem anderen schmecken. Da muss die Tischdekoration natürlich besonders weihnachtlich und gemütlich werden.

Wir haben schon im Voraus weihnachtlich dekoriert und einen tollen Weihnachtstisch gestaltet, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Für euch haben wir die vier besten Tipps, für eine weihnachtliche Tischdeko.

 

Finde die richtige Farbkombination für Deinen Weihnachtstisch

 

Sehr edel wirkt ein weihnachtlicher Esstisch, wenn Du ausschließlich in Weiß, Silber und Gold dekorierst. Wählst Du eine andere Zusammenstellung, konzentrierst Du Dich besser auf höchstens zwei Farben, die Du miteinander kombinierst. Rot und Grün oder Rot und Gold sind typisch weihnachtliche Farbkombinationen, mit denen Du nichts falsch machen kannst. Die Mutigen unter euch, greifen zu etwas Extravagantem wie Gold und Dunkelblau. Wenn nicht zu Weihnachten, wann sonst, kannst Du dekorationstechnisch mal so richtig auf den Putz hauen?

 

 Setzte weihnachtliche Akzente

 

Selbst Puristen können mit wenigen, ausgewählten Details eine weihnachtliche Stimmung am Tisch erzeugen: mit selbstgebastelten Namenskärtchen fühlen sich Deine Gäste sicher gleich willkommen. Ein schönes Highlight in der Mitte des Tisches, etwa ein auffälliger Adventskranz oder eine tolle Vase, eignen sich hervorragend als Eyecatcher, wenn sonst nicht aufwendig dekoriert wird. Wer keine Zeit zum Serviettenfalten hat, kann mit einem schicken Serviettenring Abhilfe schaffen.

weihnachtlich dekorieren

 

Weihnachtsdekoration- funktional und elegant

 

Das Weihnachtsfest ist zu besonders, um nur die praktische Seite des Tischdeckens im Auge zu behalten und das Dekorieren allein mit Heimtextilien und edlem Geschirr ist daher für den Heilig Abend zu einseitig. Andererseits hast Du aber auch nichts davon, wenn Du Deinen Tisch mit toller Weihnachtsdekoration überlädst und dann kein Platz mehr für das aufwendig zubereitete Essen bleibt. Hast Du einen vorzeigbaren Esstisch, brauchst Du diesen nicht unter einem Tischtuch zu verstecken. Ein Tischläufer ist bei Flecken schnell zu waschen und jederzeit austauschbar.  Grundsätzlich solltest Du die Tischdekoration eher flach halten, damit jeder am Tisch seinem Gegenüber problemlos in die Augen blicken kann und keines Deiner Accessoires mit eventuellen Hängelampen kollidiert. Außerdem kann der Tisch sonst schnell „zu voll“ wirken. Weihnachtsbaumkugeln oder kleine Engelchen aus Porzellan sind immer zu empfehlen. Möchtest Du nicht allzu tief in die Tasche greifen oder Dein Geld lieber in Geschenken anlegen, kannst Du genauso gut Tannenzweige, Orangen oder Weihnachtsgebäck drapieren- alles was Du  mit der Adventszeit in Verbindung bringst und was Dich nicht allzu viel wertvollen Platz auf Deinem Weihnachtstisch kostet.

 

Tischlein deck Dich für Einsteiger

 

Abgesehen von der weihnachtlichen Dekoration, wartet die erste Herausforderung vielleicht schon an anderer Stelle: Wie deckt man eigentlich für eine festliche Tafel? Wenn Du denkst, das Abzählen der Teller, die sich in Deinem Schrank befinden, reicht als Vorbereitung für das große Familienessen, solltest Du unseren folgenden Gedeck-Knigge noch einmal aufmerksam durchlesen. Die Basis eines klassischen Tischgedecks bildet der Platzteller, der sich über alle Gänge nicht von der Stelle bewegt und von der Vorspeise bis zum Dessert als Platzhalter dient.  Links davon platzierst Du die Gabeln, rechts die Messer und das Dessert-Besteck über dem Teller. Dabei liegen die Löffel außen und die Gabeln am Teller. Achtung: Der Suppenlöffel liegt immer ganz außen auf der Seite der Messer. Daneben kommt das Vorspeisenbesteck und ganz innen positionierst Du das Hauptspeisenbesteck. Wie Du die Gläser anordnest bleibt Dir überlassen. Hauptsache ist, Du bietest jeweils ein eigenes Glas für Rot- und Weißwein sowie ein Wasserglas an.

Was fehlt Dir noch für Deinen Weihnachtstisch? Egal ob edles Besteck, ein vorzeigbares Geschirrset, Deko oder ein ganzer Esstisch – bei Möbel Schaumann tun wir unser Bestes, all Deine Wünsche zu erfüllen. Bei Fragen beraten wir Dich natürlich gern!

Alle Produkte, die Du hier auf den Bildern siehtst, findest Du übrigens in der Fachsortimente-Abteilung bei Möbel Schaumann in Kassel oder Korbach.

 

Weihnachten auf Nordhessisch: Zwiebelkuchen-Rezept

 

Bist Du eher Typ „Würstchen mit Kartoffelsalat“ oder „Klöße und Rotkraut“? Egal, denn Zwiebelkuchen geht immer! Ob zwischendurch oder als Vorspeise- die nordhessische Spezialität wird nicht nur auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt jedes Jahr zum Top-Seller. Du kannst Deine Gäste aber auch ganz einfach selbst mit einem Blech frischgebackenem Zwiebelkuchen überraschen.

 

Was Du dafür brauchst:

  • 150 ml  Milch
  • 30 g frische Hefe
  • 375 g  Mehl
  • 5 mittelgroße Eier
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Zwiebeln
  • 100 g Speck
  • 1-2 EL Öl
  • 200 g Appenzeller Käse
  • 5 Stiele Majoran
  • 450 g Crème fraîche
  •  Pfeffer
  •  frisch geriebene Muskatnuss

 

Zubereitung:

 

  1. Milch erwärmen und Hefe darin auflösen.
  2. Mehl, 1 Ei, Fett, Zucker, Salz und Hefemilch in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät durcharbeiten, bis der Teig Blasen wirft.
  3. 30 Minuten lang zugedeckt gehen lassen. Währenddessen Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Speck in Streifen schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebelringe anbraten.
  4. Speckstücke in der Pfanne anbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Käse fein reiben. Majoran waschen, trocken tupfen und fein hacken. Crème fraîche und 4 Eier glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  5. Majoran unterrühren. Ein Backblech (32 x 38 cm) fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Hefeteig kurz durchkneten und in der Pfanne dünn ausrollen.
  6. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Zwiebeln darauf verteilen, Crème fraîche-Masse darauf löffeln und mit Käse und Speck bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 45 Minuten backen.
  7. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. In Stücke schneiden und mit Majoran garnieren.